Archive for the ‘Niedersachsen 4’ Category

STADE 2

Durch die Inselstraße, die in Richtung Burggraben führt, ge- langt man zum Heimatmuseum, das in einem 1904 errichteten Haus untergebracht ist. Die volkskundliche Sammlung aus dem alten Regierungsbezirk Stade umfasst u. a. Trachtengruppen, bürgerliche und bäuerliche Haus- und Arbeitsgeräte, Gold- und Silberschmuck aus der Stader Geest sowie Bilder und dokumentiert die Geschichte des Stader Blaudrucks. […]

STADE

GESCHICHTE Bereits im 8. Jh. n. Chr. entwickelte sich auf dem Geesthügel der heutigen Altstadt eine Siedlung mit Markt und Hafen. 994 wurde „Stethu” erstmals schriftlich erwähnt, als Wikinger den Ort plünderten. 1209 erhielt die umwallte Stadt das Stadtrecht. 1279 gab sich Stade in den „Stader Statuten” eine eigene Verfassung in Mittelniederdeutsch. Von 1267 bis […]

QUAKENBRÜCK 2

Der Innenraum der Hallenkirche ist mit spätgotischer Rankenmalerei farbenprächtig gestaltet. Das große Renaissancegestühl ist mit 40 Motiven des bekannten Artländer Drachenmusters verziert, das auch auf Artländer Bauernmöbeln häufig verwendet wird. Weitere Glanzstücke der umfangreichen Ausstattung sind das beeindruckende Triumphkreuz aus dem 14. Jh. sowie der mittelalterliche Quakenbrücker Palmesel. Nach der lohnenswerten Besichtigung verlässt man die […]

QUAKENBRÜCK

GESCHICHTE Quakenbrück entstand als Grenzfestung des Fürstbistums Osnabrück gegen die Grafen von Tecklenburg. Die erste urkundliche Erwähnung von „Quakenbruggen” erfolgte 1235, als hierein Stiftskapitel gegründet wurde. 1257 wurde Quakenbrück als „befestigter Flecken” mit Wällen und Stadt-toren bezeichnet. Schon bald stellte sich wirtschaftlicher Erfolg ein, vor allem durch den Speditionshandel, später auch durch den Verkauf von […]

PAPENBURG

GESCHICHTE Bereits um 800 wurde im heutigen Stadtteil Aschendorf eine Taufkirche gegründet, 50 Jahre später wurde Aschendorf erstmals urkundlich erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung Papenburgs erfolgte 1458 in einer Lehensurkunde. Am 17. April 1631 erwarb der Drost Dietrich von Velen das „Gut” Papenburg. Damit legte er den Grundstein für die Erschließung der bis dahin menschenfeindlichen […]

OSNABRÜCK 2

Glanzstücke sind die Kasel Bischofs Benno II. aus byzantinischer Seide und die Werke des „Meisters von Osnabrück”, der bedeutendsten Bildhauerwerkstatt der Stadt im Spätmittelalter. Am Domhof befindet sich auch das Stadttheater, das mit seiner Jugendstilfassade zu den schönsten deutschen Theaterhäusern gehört. Nach der schweren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg konnten erst nach der Renovierung 1951 wieder […]

OSNABRÜCK

GESCHICHTE Um 780 erbaute Karl der Große am Ufer der Hase eine steinerne Kirche. Diese Keimzelle des Bistums Osnabrück lag am Knotenpunkt wichtiger alter Handelsstraßen. Im Mittelalter entwickelte sich Osnabrück zu einem erfolgreichen Handelsort und erhielt 1002 das Markt-, Münz- und Zollrecht unter Heinrich II. und 1171 schließlich die eigene Gerichtsbarkeit. Als Stadt wurde Osnabrück […]

OLDENBURG 3

Durch die Hindenburgstraße gelangt man in das Dobbenviertel, ein beliebtes Wohngebiet aus der Gründerzeit. Am Theodor-Tantzen-Platz erstrecken sich an den Dobbenteichen die beeindruckenden Gebäudekomplexe des ehemaligen Oldenburgischen Landtags und des Oldenburgischen Staatsministeriums (1914-1917). Von 1919 bis zum Verlust der Selbstständigkeit 1946 hatte hier der Landtag des Freistaates Oldenburg seinen Sitz. Heute ist im ehemaligen Ministerium […]

OLDENBURG 2

Man überquert nun den Heiligengeistwall, dessen Name auf die Festungsanlagen verweist, zur Heiligengeiststraße. Folgt man dann der Bahnüberführung der 91 er-Straße nach rechts, erblickt man am Ende der Straße halb rechts das im Jahr 2000 eröffnete Horst-Janssen-Museum. Horst Janssen (1929-1995) war einer der bedeutendsten Zeichner und Grafiker des 20. Jh. Der Oldenburger Ehrenbürger, der seine […]

OLDENBURG

GESCHICHTE Bereits um 800 sicherte eine kleinere Befestigungsanlage an der Hunte den Flussübergang für die Handelswege von Bremen und Westfalen nach Friesland. In der Nähe lag auf einem hochwassergeschützten Geestrücken ein frühmittelalterliches Dorf, aus dem sich die spätere Stadt Oldenburg entwickelte und über dem die Grafen von Oldenburg Ende des 11. Jh. eine Burg errichteten. […]