Archive for the ‘Niedersachsen 3’ Category

LINGEN 2

Zur Zeit der Universität (1697-1819) befanden sich im Erdgeschoss die Lehrerwohnungen und Wirtschaftsräume und im Obergeschoss die Unterkünfte für ca. 50 Schüler der Lateinschule. Heute sind im Professorenhaus das Theaterpädagogische Zentrum der Emsländischen Landschaft, eine Fachakademie für Theater, Spiel, Tanz und Zirkus, das Europäische Zentrum des Weltamateurtheaterverbandes AITA/IATA und das Theatermuseum für junge Menschen untergebracht, […]

LINGEN

GESCHICHTE Lingen (Ems) wurde 975 erstmals urkundlich erwähnt. Aufgrund der günstigen Lage an der Emsfurt entwickelte sich südlich vom älteren Dorf Altenlingen die Ortschaft Lingen an der Kreuzung zweier historischer Fernhandelswege, der Flämischen und der Friesischen Straße. Die seit Anfang des 12. Jh. in Lingen regierenden Grafen von Tecklenburg verliehen dem Ort im 13. Jh. […]

HOLZMINDEN 2

Direkt an der Weser liegt das Alte Pfarrhaus. Eine Inschrift datiert das ehemalige Querdielenhaus mit zweigeschossiger Utlucht an der Nordseite sowie vorkragenden Ober- und Dachgeschossen auf das Jahr 1662. Es beherbergte zeitweise die Wohnung des Pastors der Lutherkirche. Insbesondere die ganze zur Weser gerichtete Giebelfront wurde erneuert. Die Jugendherberge entstand in mehreren Bauabschnitten ab 1951 […]

HOLZMINDEN

GESCHICHTE Der Name der Stadt ist abgeleitet von der hier in die Weser mündenden Holzminde, deren Name wiederum „Waldbach” bedeutet. Holzminden wurde um 1200 durch die Grafen von Everstein neben deren Burg gegründet und mit städtischen Rechten versehen, die 1245 schriftlich festgehalten und bestätigt wurden. Ab 1408 befand sich die Stadt im Besitz der Welfen […]

HILDESHEIM 4

Bernward-Krankenhaus. Durch die Stinekenpforte betritt man nun den Dombezirk. Gleich rechts befindet sich das Gymnasium Josephinum, die älteste Schule Hildesheims, die aus der Domschule Ludwigs des Frommen hervorging. Besondere Beachtung verdient die erhalten gebliebene Giebelfassade von 1694. Neben dem Dom lohnt sich ein Besuch des Diözesan-Museums, dessen umfangreiche Sammlungen religiöser Kunstwerke zu den bedeutendsten ihrer […]

HILDESHEIM 3

(Schüler der Hildesheimer Domschule), Ludwig den Frommen (Gründer des Bistums Hildesheim), Karl den Großen, Bischof Bernward und die Jungfrau Maria sowie Allegorien der Tugenden und der Laster dar. Schräg gegenüber, am Beginn der Häuserzeile, befindet sich der Chorabschluss des Langhauses der ehemaligen Nikolaikapelle. Das 1146 geweihte Gotteshaus diente bereits im ausgehenden Mittelalter als Salzspeicher und wurde […]

HILDESHEIM 2

Die Fassade besteht ausschließlich aus Eichenholz und ist durch reiche Schnitzereien geschmückt. Neben Figuren, Wappen und Ornamenten findet man hier auch symbolische Darstellungen von Tugenden, Lastern und den freien Künsten. Das 1755 errichtete Lüntzelhaus schließt sich direkt an das Wedekindhaus an. Aus der Familie Lüntzel gingen der Bürgermeister Christoph Lüntzel, der Geschichtsschreiber und Justizrat Hermann […]

HILDESHEIM

GESCHICHTE Mit dem Bau einer Marienkirche und der Gründung eines Bistums am Schnittpunkt alter Handelswege schuf Ludwig der Fromme im Jahr 815 die Basis zur Entstehung einer Stadt. 872 wurde der erste steinerne Dom durch Bischof Altfried geweiht. Im 11. Jh. erlebte das Bistum eine Blütezeit unter den Bischöfen Bernward (993-1022) und Godehard (1022-1038), die […]

HANNOVER 4

Neben dem Portal erkennt man einen Fratzenkopf, der vermutlich als Neidkopf böse Geister abwehren sollte. Auch dieser Frat-zenkopf musste von Handwerksburschen auf Wanderschaft als Wahrzeichen genannt werden, um ihren Besuch in Hannover zu belegen. In der Markthalle auf der anderen Seite der Karmaschstraße kann man auf kulinarische Entdeckungsreise durch Europa gehen. Ungefähr 50 in- und […]

HANNOVER 3

Von der Brücke erblickt man die Neustädter Kirche, in der der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz bestattet ist. In Richtung Alt-stadt ist das Bronzedenkmal der „Göttinger-Säule Sieben” zu sehen, das vom italienischen Künstler Floriano Bodini gestaltet wurde. Die dargestellten sieben Göttinger Professoren beugten sich 1837 nicht der Obrigkeit, sondern beriefen sich auf die Verfassung. Am Standort […]