BREMEN 2

Nun verlässt man die Weserpromenade und kommt in die Böttcherstraße, Bremens „heimliche Hauptstraße”. Der in den 1920er-Jahren erbaute Straßenzug lädt zu einem Bummel durch Läden, Museen und Werkstätten ein. Das Eingangstor wird vom vergoldeten Relief „Der Lichtbringer” geschmückt. An Hs. Nr. 4 ertönt ein Glockenspiel aus 30 Meißener-Porzellan- Glocken. Im drehbaren Turm sind 10 holzgeschnitzte Tafeln mit Darstel-lungen der Ozeanüberquerer zu sehen. Kunstfreunde kommen in der Böttcherstraße voll auf ihre Kosten. Das Paula Modersohn-Becker Museum widmet sich als erstes Museum weltweit dem Werk einer Künstlerin. Modersohn-Beckers Hauptwerke markieren den Beginn der Moderne in Deutschland. Das Museum im Roselius-Haus zeigt spätmittelalterliche Kunst, Wohnkultur aus verschiedenen Epochen und den Silberschatz der „Compagnie der Schwarzen Häupter zu Riga”. Auf dem Rückweg zum Marktplatz passiert man am Ende der Böttcherstraße den Schütting, das Haus der bremischen Kaufmannschaft und heute Sitz der Handelskammer. Das Gebäude wurde 1537/38 nach dem Vorbild der Renaissancebauten in Flandern errichtet und im 19. Jh. mit dem prachtvollen Portal versehen. Mit wenigen Schritten erreicht man wieder den Ausgangspunkt des Rund-gangs am Marktplatz.

Böttcherstraße

Böttcherstraße

SCHAUEN

In 80 Minuten um die Erde reist man im Überseemuseum Bremen, das u. a. afrikanische Kunst, Tiere und Pflanzen aus Übersee und Gold aus Amerika zeigt. Im Hafenmuseum Speicher XI erlebt man die letzten 120 Jahre Bremer Hafengeschichte. Die Kunsthalle Bremen zeigt Gemälde und Skulpturen vom 15. Jh. bis heute. Eine einzigartige Blütenpracht bietet der Rhododendronpark mit dem Science Center „botanika”. Das Universum Science Center macht wissenschaftliche Phänomene anhand von 250 Exponaten, Simulationen und speziell gestalteten Erlebnisräumen erfahrbar. «Weser- und Hafenrundfahrten führen mit Blick auf Deiche und Häfen entlang der Schlachte zu den stadtbremischen Seehäfen. Im Stadtteil Vegesack erinnern alte Kapitänshäuser, Speicher, liebevoll restaurierte Kutter und ein bronzenes Walkiefer-Denkmal an die maritime Historie. Von hier erreicht man per Schiff das inmitten des Teufelsmoores gelegene« Künstlerdorf Worpswede mit Werkstätten und Galerien. Einen Ausflug lohnen auch Lilienthal mit dem Niedersächsischen Kutschenmuseum und Fischerhude mit dem Otto Modersohn Museum.

Bremer Touristik-Zentrale, Findorffstraße 105, 28215 Bremen, Service- Telefon: 01805/101030 (0,12 €/Min. aus dem dt. Festnetz), E-Mail: btz@bremen-tourism.de

SCHLEMMEN UND SCHLAFEN

Pannekoekschip „Admiral Nelson” Für große und kleine Piraten bietet dieses besondere Gastronomieerlebnis mehr als 100 Pfannkuchenspezialitäten aus aller Welt und einen herrlichen Blick auf die Weser. Schlachte/ Anleger 1,28195 Bremen, Tel: 0421/3649984, Fax: 0421/3649934 Beck’s zur Glocke Das zentral gelegene Restaurant mit einem der schönsten Bremer Sommergärten serviert gehobene gutbürgerliche Gerichte. Domsheide 6-8, 28195 Bremen, Tel: 0421/3366888, Fax: 0421/ 3366890 Innside Premium Hotel Bremen Direkt an der Weser gelegenes Hotel in futuristischem Design mit exquisitem Restaurant und Bar, großzügigen Studios und Suiten sowie Wellnessbereich. Sternentor 6, 28237 Bremen, Tel: 0421/2427-0, Fax: 0421/2427-427 Kaffeemühle In der alten Mühle am Wall genießt man mitten im Grünen exzellente Speisen und gepflegte Getränke. Am Wall 212, 28195 Bremen, Tel: 0421/14466, Fax: 0421/14467

Hotelschiff Perle Das 1948 erbaute Fahrgastschiff wurde 2002 zum Hotelschiff mit zwei luxuriösen Kabinen (Terrasse, Bad, Sat-TV) umgestaltet. Schachte/Anleger 11, 28195 Bremen

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